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Trauermücken in Zimmerpflanzen

26. November 2020 um 10:21 Letzte Antwort: 8. Januar um 17:39

Hallo zusammen!
Ich suche nach hilfreichen Tipps gegen lästige Trauermücken. Ich hatte vor Monaten schon mal in einigen meiner Zimmerpflanzen Trauermücken, konnte diese aber eigentlich erfolgreich beseitigen. Ich habe einige der Pflanzen daraufhin in Tongranulat (und von der Erde komplett befreit) umgetopft, damit die Viecher es schwerer haben. Jetzt habe ich wieder einen Trauermückenbefall und komischerweise auch in den Zimmerpflanzen mit Tongranulat. Habt ihr da eine Idee?
LG

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10. Dezember 2020 um 12:37

Die Larven wird man leider nicht so schnell los, selbst wenn man umtopft oder es kann sein, dass irgendwo noch Trauermücken rumgeflogen sind und Eier abgelegt haben.
Ich habe mal gelesen, dass man entweder Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Erde stecken soll. Durch das Gießen verteilen sich die Schwefel Bestandteile und die Larven werden abgetötet. Quarz- oder Vogelsand auf der Erde verteilen, soll wohl auch helfen. Ich habe bisher das mit den Streichhölzern ausprobiert und es hat ganz gut geklappt.

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17. Dezember 2020 um 10:42

Hey melli,
ich hatte auch schon mit Trauermücken zu kämpfen. Diese Viecher sind wirklich schwer loszuwerden. Ich habe einiges ausprobiert und gebe dir gerne meine Tipps weiter.

Auch wenn lotti oben gute Erfahrungen mit dem Streichhölzer Trick gemacht hat habe ich bisher nicht viel gutes davon gehört. Denn die Streichhölzer die wir heutzutage benutzen enthalten keinen Schwefel mehr so wie die Streichhölzer von früher. Dementsprechend kann auch kein Schwefel in die Erde gelangen welches die Larven abtötet.

Bei mir hat am besten das Neemöl geholfen! Das kannst du eigentlich in jedem Baumarkt erwerben.
Außerdem habe ich es eine Zeit mir Backpulver probiert. Da kann ich leider nicht sagen wie sehr es geholfen hat. Ich habe gehört viele probieren es auch mit Teebaumöl, allerdings soll das die Wurzeln der Pflanze angreifen was nicht so gut wäre, da die Pflanze ja eh schon geschwächt ist durch den Befall.
Während der Neemölbehandlung habe ich die Pflanzen außerdem nur von unten gegossen oder sie in die mit Wasser gefüllte Spüle gestellt. Dort können sie durch die Löcher im Topf das Wasser selbst ziehen, kriegen somit ausreichend und die Erde oben ist nicht feucht was die Trauermücken und die Larven gerne mögen.
Für die ausgewachsenen Trauermücken habe ich Gelbfallen (in jedem DM erhältlich) in die Erde gesteckt, damit so viele wie möglich gefangen werden und keine neuen Eier legen können. Das hat bei mir sehr gut geholfen und du siehst wie viele im Endeffekt dran kleben bleiben. 
Von der Methode mit dem Sand habe ich auch gehört, habe es allerdings noch nicht selbst ausprobiert.
Falls nichts mehr hilft geh in den Baumarkt und frage dort. Ich finde es immer besser es erst mit seichteren Hausmitteln zu versuchen um erstens keine Chemiebomben an die Pflanze zu lassen und zweitens aus Kostengründen. Aber bevor die Pflanze sehr leidet und ihre Wurzeln von den Trauermücken zerstört werden greife ich dann doch zur harten Methode. Bei mir war es allerdings nicht nötig.
Ich hoffe meine Tipps konnten dir helfen!
Liebe Grüße!

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8. Januar um 17:39

Hallo, 

ich hatte auch schon mit Trauermückenbefall zu tun. Der Trick mit dem Backpulver hat nur so halb funktioniert. Die sind echt ausdauernd. Was ich noch gehört habe ist, dass man die frische Blumenerde (bevor man da was einpflanzt) bei 200 Grad in den Backofen tun kann (ca. 20 Minuten). Das soll die Mücken, die schon in der Erde sind, abtöten. Ist aber sehr speziell. Ich weiß nicht, ob ich unbedingt Blumenerde in meinem Backofen haben will. Von Neemöl habe ich noch nicht gehört. Werde ich mir merken und beim nächsten Mal ausprobieren. 

Gruß, Nadine 

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