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Schimmel im Schlafzimmer

9. Dezember 2005 um 11:06

Hallo!
Seit 01.09.2005 wohne ich in meiner ersten eigenen Wohnung (nach vorn und hinten jeweils Außenwand, zur linken Seite grenzt ein seit Jahren leerstehendes Haus). Vor ca. 1 Woche habe ich grün-bläuliche Schimmelspuren knapp über der Fußleiste im Schlafzimmer entdeckt (an der Wand, wo das leerstehende Gebäude angrenzt)(vielleicht ist noch zu erwähnen, dass es im Wohnzimmer und Schlafzimmer fast ständig fußkalt ist). An dieser Wand habe ich meine Klamottenschränke und den Schreibtisch gestellt. Jetzt habe ich Bedenken, dass sich direkt hinter den 2 Schränken (stehen jeweils 2 cm von dieser Wand ab) auch Schimmel gebildet haben könnte. Da ich im Moment niemanden habe, der mir den Schrank vorrücken kann, kann ich auch nicht feststellen, ob sich eventuell schon Schimmel ausgebreitet hat. Die besagte Wand fühlt sich ziemlich kalt an. Ist das Schimmelrisiko in dem Fall höher? Was soll ich machen, wenn ich Schimmel hinter dem Schrank festgestellt habe? Kann man den durch Erhöhung der Raumtemperatur (z. Z. 19C) "austrocknen"?
In einem ähnlichen Fall wurde dem Mieter die Schuld in die Schuhe geschoben (Falsches Lüften etc.) Die Vormieter sind am 01.05.d. J. aus der Wohnung ausgezogen. Kann es sein, dass die eventuell bereits bestehenden Schimmel versucht haben zu verstecken (drübertapeziert) und das der jetzt versucht durchzukommen?

Bin für jeden Rat dankbar!

LG!

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9. Februar 2006 um 14:49

Etwas spät...
...aber vielleicht hilft es dennoch weiter.
Ich bin jetzt auch in meine 1. eigene Wohnung gezogen und im Dezember hatte ich dann das selbe Problem! Ich hätte es zwar nie geglaubt, aber es lag wirklich an mir!!!
Ich dachte natürlich aus sofort, dass es der böse Vormieter war.

Schimmel bildet sich erst ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 %. Um zu wissen wie hoch die Luftfeuchtigkeit in deinem Schlafzimmer ist brauchst du nur ein Hygrometer aufstellen (kostet ca. 3 ). Seit dem ich jenes aufgestellt habe, hab ich die Luftfeuchtigkeit immer im Griff. Sobald sie über 60 % steigt habe ich eine Erinnerung daran, dass ich lüften muss. Und siehe da...Schimmel ist weg!!!

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8. März 2006 um 11:15

Kalte Wand
Bei einer kalten Wand ist es so, dass sich das Wasser aus der warmen Raumluft daran niederschlägt (wie wenn man im Sommer kalten Saft mit rausnimmt) und dann schimmelt es. Eine einfache Erhöhung der Temperatur würde also alles verschlimmern.
Das Problem ist sicher die fehlende/zu schwache Isolierung zu dem nicht beheizten Gebäude nebenan, denn deshalb ist diese Wand kälter als die anderen.
Ob hinter den Schränken auch Schimmel ist kann man meistens riechen (riecht muffig/faulig im Schrank). Wenn das der Fall ist, bring die Klamotten in Sicherheit, sonst fangen diese auch an zu muffen.
Lüften ist sicher wichtig, allerdings beseitigt das nicht das Ursprungsproblem (kalte Nachbarwand).
Also was man da machen kann, weiß ich nicht, denn Du kannst ja nicht die Wand im Haus des Nachbarn isolieren bzw. das andere Gebäude beheizen.
Das Problem muss eigentlich auch schon vorher bestanden haben, müsste aber im Winter schlimmer sein als im Sommer. Du hast es sicher nicht verursacht, wie man an der Begründung sehen kann.
Ehrlich gesagt fällt mir da nichts zu ein außer wegziehen, wenn nicht geplant ist, dass das Nachbargebäude demnächst mal bezogen wird.
Neben ein leerstehendes Gebäude sollte man sowieso nach Möglichkeit nicht ziehen, eben aus diesen Gründen.
Ally

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