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Rattengift

14. Mai 2014 um 22:22

Hallo!

Bei uns ist heute eine riesige Diskussion vom Zaun gebrochen, da mich das Thema doch sehr belastet, schreibe ich einfach mal hier und hoffe, dass evtl. jemand liest und mir auch Alternativen bieten kann, die vielleicht auch anderen helfen, die vor einer solchen Frage stehen.
In erster Linie geht es mir aber auch darum, dass ich mich mal vernünftig mit jemand drüber austauschen kann.

Da bei uns im Garten schon mehrfach eine Ratte gesichtet wurde und wir bald an einem Holzlager arbeiten möchten, kam meine Mutter auf die glorreiche Idee, dass in unserem Garten irgendwo Ratten leben könnten und das man etwas gegen diese tun müsste. Sie wären ja aggressiv und würden Krankheiten übertragen, obwohl diese Ratte keiner Menschenseele je etwas getan hat.

Heute wurde mir dann erzählt, dass sie Rattengift gekauft habe, was man dann auslegen könnte, worüber ich mich tierisch aufgeregt habe. Nach Begutachten des Giftes bin förmlich weiter an die Decke gegangen, da es sich hierbei um ein Gift handelt, welches die Blutgerinnung stoppt. Da ich Pharmazie studiere, weiß ich welche Ausmaße ein solcher Stoff annehmen kann und das die Tiere dabei jämmerlich an inneren Blutungen eingehen.

Vielen Menschen scheint gar nicht bewusst zu sein, was für Auswirkungen das Ganze hat, dass nicht nur die Ratten sterben, sondern auch noch andere Tiere mit drauf gehen können. Nachbars Katze, wenn sie die Ratte, welche Gift aufgenommen frisst, genau wie Füchse, Greifvögel oder Aasfresser. Nicht nur, die sondern auch evtl. andere Tiere, die sich an den Ködern vergreifen, wie das geliebte Eichhörnchen, die kleinen Vögelchen, die so nett im NIstkasten brüten, Igel oder auch die Fische im Gartenteich, wenn der Regen etwas hereinschwemmt. Nicht zu vergessen die toxische Wirkung beim Menschen...

Natürlich habe ich mich auch weiter informiert, wobei ich auf eine EU-Richtlinie gestoßen bin, dass diese Gifte nur noch an Menschen verkauft werden dürfen, die eine entsprechende Genehmigung aufweisen. Wieso ist das dann einfach so erhältlich und wird nicht kontrolliert? Ist es nicht unverantwortungsvoller eine solch toxische Chemikalie in unwissende Hände zu geben, als 14 Jährigen Alkohol zu verkaufen?
Das Ganze scheint ja kein Einzelfall zu sein. Immer wieder liest man von Giftködern von Leuten, die Hunde hassen. Irgendwo müssen die das ja auch her haben.

Vor allem wie kann man eine solche Substanz verkaufen mit den Worten "Die Ratte nimmt das auf, zieht sich zurück und stirbt dann an einem Herzinfarkt." Wie kann so unwissendes Personal so etwas gefährliches verkaufen und das Ganze so verharmlosen?

Mit der Tatsache, dass andere Tiere auch Krankheiten übertragen, fange ich erst gar nicht an. Auch nicht, dass die Ratten in der freien Natur leben (wir leben in einem Dorf und wir haben viele Wiesen, Bach & Wald um uns)... Sie sind ja nur im Garten und watscheln nicht über unser Essen.

Fakt ist, dass wenn hier ein Rattenproblem vorliegt ich davon ausgehen kann, dass meine Eltern etwas unternehmen wollen. Bis jetzt habe ich mich Schlagfallen mit ihnen geeinigt, wobei das draußen ja auch nicht ohne ist. Lebendfallen sind eine Sache für sich, da Ratten scheinbar so aggressiv sind, das diese wegfallen.

Hat jemand eine Idee bzw. einen guten Vorschlag, den ich Weiterleiten könnte?

Das ganze mag wohl etwas kindisch klingen, aber dennoch finde ich, dass es ein wichtiges Thema ist, da es sich um eine echt gefährliche Chemikalie handelt.

Liebe Grüße

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19. Mai 2014 um 7:51

Worüber willst Du jetzt genau diskutieren?
das verstehe ich nicht. Du hast eine Meinung, andere haben eine andere Meinung. So What, solls geben. Mach Deiner Mutter klar, dass es in DEINEM Garten so gehandhabt wird, wie DU es willst. in IHREM Garten kann SIE machen, was SIE will.

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