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Photovoltaikanlage - Leasing oder Mietkauf ?

25. Februar 2012 um 23:03

Hallo zusammen,

ich bin am Überlegen, ob ich eine Photovoltaikanlage auf mein Dächlein anbringen lasse.

Da es aber finanziell nicht so berauschend aussieht, fällt leider ein KfW-Darlehen, etc. weg.

Habe jetzt gelesen, dass es da auch die Möglichkeit von Leasing oder Mietkauf gibt.

Kennt sich hier evtl. jemand damit aus oder hat sowas schon gemacht?

Freue mich auf jegliche Antwort, gerne auch per PN.

Liebe Grüße

Sabine

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8. März 2012 um 16:40

Gut überlegen
Hallo Sabine,
grundsätzlich kann dir über Leasing oder Mietkauf ein kompetenter Solarfachbetrieb Auskunft geben.
Im Augenblick kann ich dir nur raten, mit der Planung der PV-Anlage ein bisschen zu warten. Am 1. April wird aller Voraussicht nach die neue Einspeisevergütung in Kraft treten und erfahrungsgemäß passt sich der Markt mit neuen Preisen und Konditionen ( im Leasingbereich) recht schnell an. Vor dem 1. April wirst du wohl kaum noch eine Anlage montiert bekommen .
Allerdings wird auch beim Leasen deine Bonität geprüft, nur so am Rande.
Wichtig ist auch, dass du bei einem Leasingvertrag darauf achtest, dass Eigenverbrauch noch möglich ist.
Du solltest auch auf jeden Fall darauf achten, dass sich die Anlage auch mit geringerer Einspeisevergütung und evtl. höheren Kosten durchs Leasing noch rechnet, auch wenn die Anlage eine Investition in die Zukunft ist, solltest du heute nicht draufzahlen müssen.
...ach so und übrigens bieten PV-Hersteller auch Finanzierungen an.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen, Gruß Julia

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10. April 2012 um 22:15

Ich habs nicht bereut...
Hallo Sabine

ich habe mir im März eine Anlage aufs Dach setzen lassen. Sie läuft jetzt drei Wochen. Also erstmal als Tip: Dein Dach muss 100% dafür geeignet sein, dass heißt: Die perfekte Lage ist wenn du Südseite hast, ohne Dachgauben. Keine Verschattung durch andere Gebäude oder Bäume. Ein guter Photovoltaikanbieter rät dir ehrlich ab wenn du nur 70% produzieren kannst.
Aber es muss dein Eigenheim sein, als Mieter lässt sich das nicht realisieren.
Wir haben ein 2 Familienhaus und ca 50qm Dachfläche mit Südseite( Traumlage ). Unsere Prognose aufs Jahr sind bei minimum 6000KW im Jahr......aber max sicherlich mehr - das merkt man wenn es richtig sonnig ist und die Anlage ihre Zahlen rausspuckt- .
Somit haben wir das richtige gemacht!
Die anlage trägt sich also von alleine. Das heißt sie läuft 18 Jahre ohne das ich dafür 1cent persönlich reinstecken muss.
Wir haben ein Kredit von der KFW Bank ( z.B. über die Hausbank) beantragt und bekommen - weil unsere Prognosen usw. gut aussehen ( Südseite usw.). Nach Genehmigung haben wir die Anlage bestellt. Im Moment will natürlich jeder noch schnell eine Anlage auf dem Dach haben, deshalb kann es sein das du etwas darauf warten musst bis die Module lieferbar sind. Achte auf Deutsche Module wie z. B. von der FA. Schott.
Da wir unseren überschüssigen Strom einspeisen bezahlt sich so die Photovoltaikanlage in den nächsten 10-18 Jahren von selbst.
Mietkauf oder Leasing würde ich nicht machen das ist ein "draufleggeschäft".
Die wirst dadurch sicherlich mehr bezahlen als die Anlage eigentlicht wert ist.
Der 1. April ist mittlerweile auch auf Juni verschoben, aber trotzdem musst du dir die jetzigen Konditionen ( ca 24ct/KW) sichern.

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11. April 2012 um 10:14
In Antwort auf aude_12765534

Ich habs nicht bereut...
Hallo Sabine

ich habe mir im März eine Anlage aufs Dach setzen lassen. Sie läuft jetzt drei Wochen. Also erstmal als Tip: Dein Dach muss 100% dafür geeignet sein, dass heißt: Die perfekte Lage ist wenn du Südseite hast, ohne Dachgauben. Keine Verschattung durch andere Gebäude oder Bäume. Ein guter Photovoltaikanbieter rät dir ehrlich ab wenn du nur 70% produzieren kannst.
Aber es muss dein Eigenheim sein, als Mieter lässt sich das nicht realisieren.
Wir haben ein 2 Familienhaus und ca 50qm Dachfläche mit Südseite( Traumlage ). Unsere Prognose aufs Jahr sind bei minimum 6000KW im Jahr......aber max sicherlich mehr - das merkt man wenn es richtig sonnig ist und die Anlage ihre Zahlen rausspuckt- .
Somit haben wir das richtige gemacht!
Die anlage trägt sich also von alleine. Das heißt sie läuft 18 Jahre ohne das ich dafür 1cent persönlich reinstecken muss.
Wir haben ein Kredit von der KFW Bank ( z.B. über die Hausbank) beantragt und bekommen - weil unsere Prognosen usw. gut aussehen ( Südseite usw.). Nach Genehmigung haben wir die Anlage bestellt. Im Moment will natürlich jeder noch schnell eine Anlage auf dem Dach haben, deshalb kann es sein das du etwas darauf warten musst bis die Module lieferbar sind. Achte auf Deutsche Module wie z. B. von der FA. Schott.
Da wir unseren überschüssigen Strom einspeisen bezahlt sich so die Photovoltaikanlage in den nächsten 10-18 Jahren von selbst.
Mietkauf oder Leasing würde ich nicht machen das ist ein "draufleggeschäft".
Die wirst dadurch sicherlich mehr bezahlen als die Anlage eigentlicht wert ist.
Der 1. April ist mittlerweile auch auf Juni verschoben, aber trotzdem musst du dir die jetzigen Konditionen ( ca 24ct/KW) sichern.

Hallo, erstmal herzlichen Glückwunsch...
...zu deiner neuen PV-Anlage und hoffentlich hast du lange Freude daran und musst nicht 18 Jahre daran abbezahlen.

Die Frage der TE hat sich aber eindeutig auf Leasing oder Mietkauf bezogen.
Schön dass du ein KfW-Darlehen bekommen hast, hier brauchst du aber auch ein gute Bonität. Allerdings gibt es auf dem Markt genauso gute bzw. bessere Darlehenskonditionen.

Süd-Seite ist optimal, allerdings musst du dann bedenken, dass du nur eine Dachhälfte belegen kannst, insofern ist eine O/ W-Ausrichtung des Daches genauso ok, da du hier beide Dachflächen belegen kannst. Zumindest bei uns in Bayern rechnet sich das immer noch locker. Der angegebene Jahresertrag scheint mir auch ein bisschen wenig, wo wohnst du denn??

Bei 50 m Dachfläche dürftest du locker 8,5-9 kWp aufs Dach bekommen, da rechnen wir schon vorsichtig mit über 7000 kWh / a bei Süd-Ausrichtung.

Auf was bezieht sich deine Angabe mit 70 %? Modul- oder Anlagenleistung?

Deutsche Module sind natürlich politisch korrekt, und ich fahr auch lieber Audi als Honda .
Aber wirtschaftlich gesehen ist ein guter Chinese o.ä. meist besser, gerade in Anbetracht der mom. wirtschaftlichen Schieflage vieler dt. Hersteller .Wichtig ist m. E. eher ein deutscher Garantiegeber.

Achte lieber auf einen guten Wechselrichter (hier würde ich immer einen deutschen od. österreichischen empfehlen) eine optimale Anlagenplanung und Montage.

Bezüglich der Einspeisevergütung, hier gelten Übergangsregelungen bis Juni 2012, allerdings wird die TE hier nicht mehr drunter fallen.


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11. April 2012 um 11:29
In Antwort auf dania_12313242

Hallo, erstmal herzlichen Glückwunsch...
...zu deiner neuen PV-Anlage und hoffentlich hast du lange Freude daran und musst nicht 18 Jahre daran abbezahlen.

Die Frage der TE hat sich aber eindeutig auf Leasing oder Mietkauf bezogen.
Schön dass du ein KfW-Darlehen bekommen hast, hier brauchst du aber auch ein gute Bonität. Allerdings gibt es auf dem Markt genauso gute bzw. bessere Darlehenskonditionen.

Süd-Seite ist optimal, allerdings musst du dann bedenken, dass du nur eine Dachhälfte belegen kannst, insofern ist eine O/ W-Ausrichtung des Daches genauso ok, da du hier beide Dachflächen belegen kannst. Zumindest bei uns in Bayern rechnet sich das immer noch locker. Der angegebene Jahresertrag scheint mir auch ein bisschen wenig, wo wohnst du denn??

Bei 50 m Dachfläche dürftest du locker 8,5-9 kWp aufs Dach bekommen, da rechnen wir schon vorsichtig mit über 7000 kWh / a bei Süd-Ausrichtung.

Auf was bezieht sich deine Angabe mit 70 %? Modul- oder Anlagenleistung?

Deutsche Module sind natürlich politisch korrekt, und ich fahr auch lieber Audi als Honda .
Aber wirtschaftlich gesehen ist ein guter Chinese o.ä. meist besser, gerade in Anbetracht der mom. wirtschaftlichen Schieflage vieler dt. Hersteller .Wichtig ist m. E. eher ein deutscher Garantiegeber.

Achte lieber auf einen guten Wechselrichter (hier würde ich immer einen deutschen od. österreichischen empfehlen) eine optimale Anlagenplanung und Montage.

Bezüglich der Einspeisevergütung, hier gelten Übergangsregelungen bis Juni 2012, allerdings wird die TE hier nicht mehr drunter fallen.


Antwort
Hallo,
ich wollte nur Vermitteln das die finanzierung mit der KFW Bank die zur Zeit Zinsbeste ist. Günstigere Zinsen und Konditionen haben wir nicht gefunden, und wir haben uns vieles angesehen und angehört. Ob Leasing oder andere Finanzierung..... man wird immer geprüft.
Wir hatten auch zwei unterschiedliche Anlagen-Anbieter..... und haben diese Firmen miteinander verglichen.
Bei unseren Nachbarn stellte sich heraus das eine von beiden Firmen eine Prognose erstellt hat die nicht 100% funktioniert (Ostdach mit Verschattung). Die haben denen den "Himmel voll Sonne gemalt" - also Angaben gemacht die ja wenn man sich gut mit der Materie befasst nicht so ganz stimmen kann. Die andere Firma hat denen das ganz offen gsagt das sie nicht 100 % ideal liegen und die Prognosen der Produktion natürlich gar nicht so hoch ausfallen kann bei der Lage des Daches.
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das man sich entweder eine zweite Meinung holt oder sich selbst richtig in alles vertieft um das selbst zu erkennen.
Selbstverständlich sind gute Qualität von einem Namhaften Hersteller sehr wichtig für die Module und die Wechselrichter.
Schottmodule werden auch in China gebaut, aber es ist trotzdem eine "Deutsche Produktion".
Qualität sollte schon sein, denn die Anlage soll ja lange "leben" und produzieren.

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11. April 2012 um 14:02
In Antwort auf aude_12765534

Antwort
Hallo,
ich wollte nur Vermitteln das die finanzierung mit der KFW Bank die zur Zeit Zinsbeste ist. Günstigere Zinsen und Konditionen haben wir nicht gefunden, und wir haben uns vieles angesehen und angehört. Ob Leasing oder andere Finanzierung..... man wird immer geprüft.
Wir hatten auch zwei unterschiedliche Anlagen-Anbieter..... und haben diese Firmen miteinander verglichen.
Bei unseren Nachbarn stellte sich heraus das eine von beiden Firmen eine Prognose erstellt hat die nicht 100% funktioniert (Ostdach mit Verschattung). Die haben denen den "Himmel voll Sonne gemalt" - also Angaben gemacht die ja wenn man sich gut mit der Materie befasst nicht so ganz stimmen kann. Die andere Firma hat denen das ganz offen gsagt das sie nicht 100 % ideal liegen und die Prognosen der Produktion natürlich gar nicht so hoch ausfallen kann bei der Lage des Daches.
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das man sich entweder eine zweite Meinung holt oder sich selbst richtig in alles vertieft um das selbst zu erkennen.
Selbstverständlich sind gute Qualität von einem Namhaften Hersteller sehr wichtig für die Module und die Wechselrichter.
Schottmodule werden auch in China gebaut, aber es ist trotzdem eine "Deutsche Produktion".
Qualität sollte schon sein, denn die Anlage soll ja lange "leben" und produzieren.

Da gebe ich dir recht...
...dass, man vergleichen sollte, gerade in unserer Branche gibt es genügend schwarze Schafe.
Finanzierungen gibt es allgemein sicher günstigere als KfW die vielleicht für euch nicht in Frage gekommen sind, dass kann man schlecht sagen.
Und was Modul-Frage betrifft, ich bin auch dafür die deutsche Wirtschaft zu unterstützen, und deutsche Module zu verkaufen. Wir verbauen aber sowohl "deutsche" als auch qualitativ hochwertige ausländische und hier ist kein Unterschied festzustellen, zumal die Module ja meistens auf identischen Strasse gefertigt werden. Aber es befriedigt natürlich das Sicherheitsbedürfnis, gerade bei "Häuslebauern", die sich eine kleinere Anlage aufs Dach setzen, wenn das Modul deutsche Wertarbeit ist.

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