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Hauskauf aus dem jahre 1930

4. Oktober 2013 um 12:41

Hi ihr lieben ,
hat sich denn Jemand in der letzten Zeit ein Haus aus dem Jahre 1930 gekauft.
Wir sind gerade auf der suche und haben auch eines in Aussicht nur da wir davon kaum Ahnung haben würden wir uns gern mal paar Tipps einholen ob so ein kauf sinnvoll wäre, so nun paar Daten zu der wunsch Immobilie.
Das haus ist aus dem Jahre 1930 und Teilunterkellert.
137qm"; grund 383qm" hat 4 Zimmer und soll 89.000 kosten.
Es wurde Anfang 2000 umfangreich modernisiert & geschmackvolles Interieur, u.a. Fliesenböden,
Sanitäranlagen, Innenansichten,Schlafzimmer mit Sichtgebälk und Aufsparrendämmung.
Fenster:
Kunststofffenster mit Rollläden. ( Einbau 2006 )
Heizung/Warmwasser:
Buderus-Ölheizungsanlage ( Einbau 2008 ).

Also wenn wir ehrlich sind hört sich das nach ein Traum an nur was meint ihr wird man bei der Besichtigung noch eine Überraschung erleben ???

Vielen Dank schonmsl im Vorraus

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20. Oktober 2013 um 8:57

Überraschungen?
Moin,
Meine Frau und ich sind stolze Besitzer eines Hauses aus den Dreißiger Jahren,
Die Renovierung habe ich außer der Heizung und der Fenster selber gemacht (Fenster waren schon neu).
Bei so alten Häusern ist die Elektrik nicht auf dem neuesten Stand und die Kabel schon mal recht willkürlich durch die Gegend verlegt.
Auf eventuellen Schimmelbefall sollte man unbedingt achten.
Ansonsten ist es wie bei einem alten Auto, es ist immer wieder was zu tun, aber, der Flair, die Gemütlichkeit, ist nicht zu überbieten. Kein Vergleich zu den engen Neubaugebieten, wo die Privatsphäre auf der Strecke bleibt!
Ganz zu schweigen von dem Garten, wo nun zumindest eine Basis vorhanden ist.
Ach ja, schaue Dir die Dachpfannen an. Diese werden meistens erst getauscht, wenn es schon überfällig ist, also garnicht.....

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27. Oktober 2013 um 12:58

Grundsätzlich
klingt das nicht schlecht. Ein altes Haus hat auch meist einen schönen Garten mit alten Bäumen.
Preis ist natürlich stark lageabhängig.

So, erst mal, das mit den elektrischen Leitungen ist wirklich ein wichtiger Punkt: Unser Haus ist von 38 und die Leitungen sind mit 10 Ampere abgesichert, das reicht eigentlich.
ABER: Gelegentlich haut der Einschaltstrom meines Druckers oder der des Staubsaugers die Sicherung raus!

Weiter ist die Wärmedämmung ein Problem, es kann sein, dass Euch die Heizkosten um die Ohren fliegen, besonders, wenn man es gern kuschelig warm hat und auch im Winter im T-Shirt rumrennen möchte.
Nachträgliche Wärmedämmung ist teuer und nicht immer so ganz optimal. (Spechte, Nagetiere und weisse Pferde lassen grüßen).

Dachpfannen müssen kein Problem sein, oft sind die alten besser als die von heute, unser Haus hat immer noch die allerersten.
Achtet aber auf die Sparren, besonders, wenn der Dachstuhl nachträglich gedämmt wurde, die besten Pfannen nützen nix, wenn der Dachstuhl drunter weg fault.

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14. November 2013 um 8:02

Baugutachter beauftragen
Freunde haben ebenfalls ein Haus aus den Dreizigern und bei denen waren die Balken morsch bzw. von Würmern durchsetzt. Musste vieles ausgetauscht werden. Am besten vor dem Hauskauf mit einem Baugutachter durchgehen, der kann dann auch abschätzen, wie hoch die zu erwartenden Kosten sein werden.

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