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Haus bauen Elektrik selber machen?

16. März 2015 um 17:32

Hallo, ich hätte da mal eine Frage. Wir haben vor ein Haus zu bauem genauer gesagt ein Fertighaus der Firma Massa. Jetzt ist uns zu Ohren gekommen, dass die Produkte im Paket Elektroinstallation der Firma Massa (Ausbaupaket) nicht die hochwertigsten sind. Jetzt kam uns die Idee, einen Elektriker ausfindig zu machen der uns das Material verkauft, was garnicht so einfach ist.

Wir sind bei unserer Suche auf eine Firma aus Karlsruhe gestoßen (wir bauen in Pforzheim), die Pakete mit Elektromaterial in Verbindung mit Beratung beim durchführen der Elektroinstallation anbietet. Uns ist es wichtig, dass wir keine "No Name" Komponenten angeboten bekommen die wir nachher ersetzen müssen.

Das hört sich für uns nach dem gleichen Prinzip eines Ausbaupaketes an, wir bekommen Material und Anleitungen zur Durchführung und ggf. Hilfe bei der Realisierung.

Wofür würdet Ihr euch entscheiden? Das Ausbaupaket vom Haushersteller oder lieber Markenqualität vom Fachbetrieb zu ähnlichen Preisen, wir haben extra beides angefragt gibt sich preislich nicht viel.

Vieleicht gibt es ja hier Jemanden der das sogar schonmal gemacht hat.

Damit Ihr euch vorstellen könnt wie das abläuft hier der Link zur Firma http://pelka-elektrotechnik.de/Elektrotechnik.html

Schonmal vielen Dank für euren Rat.

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28. Mai 2015 um 10:35

Elektrik selber machen
Da muss man aber schon reichlich Ahnung haben, um das auch ordentlich zu machen. Ist schon ein Unterschied, ob man mal gerade eine Lampe anschliesst oder z.B. den Anschluss für den Herd bzw. Verkabelung am Sicherungskasten. Wenn du nicht vom Fach bist, würde ich die Finger davon lassen.

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28. Dezember 2015 um 22:39

Elektroinstallation selber machen?
Als ich den Thread gelesen habe habe ich wirklich gestaunt, was Ihr euch zutraut...
Soweit ich weiss ist selbständiger Einbau einer Elektroinstallation in einem Wohnhaus etwas, was nicht jede/r machen sollte/machen kann.
Zudem ist das laut einem Bekannten von mir wohl auch gesetzlich verboten, wenn Du keine Elektrofachkraft bist.
Demnach darfst Du wohl die Leitungen selber ( falls nötiog unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht ) verlegen, Ihr müßt aber dann jemanden - also eine Elektrofachkraft - finden, die die fachgerechte Ausführung Dir schriftlich bestätigt und damit die Haftung für die Ausführung dieser Arbeiten übernimmt.
In Deutschland und der EU dürfen" elektrische Anlagen und Betriebsmittel" wie es im Amtsdeutsch heißt nicht von einem elektrotechnischen Laien erstellt oder verändert werden, sondern nur durch eine Elektrofachkraft. Was eine Elektrofachkraft ist, das steht in Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften ( z.B. der BGV A3 ) definiert.
Als "normaler Häuslebauer" ohne eine Elektrotechnische Ausbildung oder Studium bist Du sicher keine Elektrofachkraft, von daher brauchst Du also eine fachkundige Person, die für das was Du aufbaust die Haftung übernimmt.
Und die findet sich im allgemeinen kaum, weil niemand für jemand fremden - so etwas unterschreibt.
Wenn dann etwas schiefgeht und z.B. ein Unfall entsteht dann steht die verantwortliche Elektrofachkraft unter Regress, d.h. mit einem Bein im Gefängnis.
Würdest Du das jemandem unterschreiben, die oder den Du nicht oder nicht so gut kennst und die oder der von Strom keine Ahnung hat? Überlag mal....

Ich würde hier nicht sparen und die Elektroinstallation zumindest durch einen anständigen Meisterbetrieb ausführen lassen, das kostet in der Tat nicht die Welt mehr, aber dann bist Du jedenfalls sicher, dass nichts passieren kann und die Installation fachgerecht ausgeführt worden ist.
Denn ein "Werkstattspruch" sagt schon : Strom ist nicht sichtbar und nimmt manchmal sonderbare Wege..."


Rein rechtlich ist auch z.B. das Selberanbringen einer Deckenlampe oder der Anschluss eines Elektroherdes eine Tätigkeit die nicht von einem elektrotechnischen Laien ausgeführt werden darf.
Hier gibt es aber die Möglichkeit sich als elektrotechnischer Laie weiterzubilden und mit Hilfe eines 80 stündigen Lehrganges zur einer "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" oder zur "Elektrofachkraft für ein begrenztes Aufgabengebiet" weiterzubilden.
Das wurde eingeführt, weil auch viele nicht- elektrotechnische Handwerksberufe (z.B. Schreiner etc. )
einfache elektrotechnische Arbeiten ausführen müssen, wie z.B. den Anschluss einer Einbauleuchte in einen Schrank usw.
Weitere Informationen dazu gibt auch die "Berufsgenossenschaft für Feinmechanik und Elektrotechnik" ( heute BG Elektro,Textil,Feinmechanik ) in Köln, Gustav.- Heinemann- Ufer 130.

Soviel mal dazu.
Ansonsten noch viel Spaß beim Hausbau.

Grüße,

Silvy

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