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Beschlagene Fensterscheiben

27. Oktober 2004 um 7:32 Letzte Antwort: 22. Oktober 2014 um 12:21

Ich bin seit 1 1/2 Jahren in meiner neuen Wohnung und hab da nur ein Problem: sobald die kältere Jahreszeit beginnt, beschlagen vor allem im Bad und im Schlafzimmer die Fensterscheiben. (Im Bad nach dem Duschen ja logisch, aber auch sonst).
Im Schlafzimmer ist es teilweise so schlimm, dass die Tropfen richtig die Scheiben runterlaufen am Morgen.
Das ich dagegen möglichst oft lüften muss ist klar, aber sollte ich das nur bei schönem bzw. relativ warmen Wetter machen (was ja im Winter nicht so häufig vorkommt oder ständig?
Im Schlafzimmer z.B. läuft auch so gut wie nie die Heizung, und wenn dann nur auf kleinster Stufe und auch nicht ständig.
Freunde meinten, dass das Haus nach dem Bauen vor dem Einzug wohl nicht richtig ausgetrocknet war und das das Beschlagen daher kommt.
Nur, ich kann ja im Winter nicht jeden Tag permanent den ganzen Tag die Fenster in den betroffenen Räumen gekippt halten. Ich lüfte zwar jeden Tag, aber der Jahreszeit entsprechend, 10 Minuten täglich, bzw. beim Putzen mal ne halbe Stunde.
Hat jemand einen Tipp für mich?
Jetzt schon vielen Dank und liebe Grüße!

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27. Oktober 2004 um 15:21

Hallo..
Hast du Blumen im Schlafzimmer? Wenn ja, dann könnte das Beschlagen normal sein. Wahrscheinlich sind die Fenster auch sehr gut abgedichtet.
Wenn nichts hilft, dann solltest Du dir im Baumarkt Raumentfeuchter kaufen. Die kosten das Stück so um die 5 Euro.
Falls alles nicht hilft, warte bis das Zimmer voll Wasser ist und züchte Koi Karpfen. ))

Gruß Gaby

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29. Oktober 2004 um 3:25

Das kann
auch dein schweiß von der nacht sein. man verliert über 0,5 liter in der woche

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8. November 2004 um 15:24
In Antwort auf traci_12163421

Hallo..
Hast du Blumen im Schlafzimmer? Wenn ja, dann könnte das Beschlagen normal sein. Wahrscheinlich sind die Fenster auch sehr gut abgedichtet.
Wenn nichts hilft, dann solltest Du dir im Baumarkt Raumentfeuchter kaufen. Die kosten das Stück so um die 5 Euro.
Falls alles nicht hilft, warte bis das Zimmer voll Wasser ist und züchte Koi Karpfen. ))

Gruß Gaby

Richtig lüften
Dagegen hilft nur planmäßiges Lüften.

Dazu solltest du, immer wenn du anwesend bist einmal pro Stunde, in den betroffenen Räumen stoßlüften.
Dazu drehst du den Thermostat der Heizung ab und öffnest den Fensterflügel vollständig (niemals kippen!) Wenn du die beiden betroffenen Zimmer über den Flur z.B. verbinden kannst, kommt auch querlüften in Frage: in beiden Zimmern Fenster auf, Türen auf und alles Fensterflügel und Türen mit Stoppern sichern. Bei Querlüften reichen schon fünf Minuten, ansonsten 10 min. durchhalten.

Dann Fenster zu und Heizung aufdrehen.

Du solltest wirklich jeden Tag so lüften, es sei denn, es regnet dir sonst ins Fenster rein. Auch wenn es draußen neblig ist, hat die Luft draußen doch (absolut) weniger Wasser gespeichert als die, dir vergleichsweise trockener vorkommende, Innenluft. Denn Luft kann umso mehr Wasser binden, je wärmer sie ist. Darum gibt es auch im Sommer keinen Nebel, im Herbst und Winter aber schon -> bei den niedrigeren Temperaturen 'tropft' die Feuchtigkeit in der kühleren Jahreszeit viel eher aus der gesättigten Luft heraus!

Helfen kann auch ein Raumluftentfeuchter. Es gibt da auch Modelle, die ohne Chemie funktionieren, und immer wieder im Backofen getrocknet werden können - schau mal bei www.waschbaer.de.
Damit hat meine Freundin (zusätzlich zum Lüften) das Beschlagen/Schimmelproblem bei ihrem Schlafzimmer beseitigt.

Die Traumlösung für solche Probleme haben wir realisiert: Niedrigstenergiehaus mit kontrollierter Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Ich muss NIE lüften, habe aber trotzdem immer angenehm temperierte, frische Luft im Haus - bei traumhaft niedrigen Heizkosten...

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9. November 2004 um 5:46


m schlafzimmer blägt auch evtl. der wasserdampf vom duschen.
so ist es bei uns gewesen, das schlafzimmer warunbeheizt und die tür war immer offen nach dem duschen und kein fenster im bad auf. der wasserdampf ist dann ins schlafzimmer und wir haben uns gewundert, wo das wasser am fenster herkommt, trotz neuer fenster.

also mein tipp, nach dem duschen das badezimmer lüften und türe zu. nach einigen minuten ist der wasserdampf dann weg.

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13. Dezember 2004 um 15:43
In Antwort auf lizzy_12382365

Richtig lüften
Dagegen hilft nur planmäßiges Lüften.

Dazu solltest du, immer wenn du anwesend bist einmal pro Stunde, in den betroffenen Räumen stoßlüften.
Dazu drehst du den Thermostat der Heizung ab und öffnest den Fensterflügel vollständig (niemals kippen!) Wenn du die beiden betroffenen Zimmer über den Flur z.B. verbinden kannst, kommt auch querlüften in Frage: in beiden Zimmern Fenster auf, Türen auf und alles Fensterflügel und Türen mit Stoppern sichern. Bei Querlüften reichen schon fünf Minuten, ansonsten 10 min. durchhalten.

Dann Fenster zu und Heizung aufdrehen.

Du solltest wirklich jeden Tag so lüften, es sei denn, es regnet dir sonst ins Fenster rein. Auch wenn es draußen neblig ist, hat die Luft draußen doch (absolut) weniger Wasser gespeichert als die, dir vergleichsweise trockener vorkommende, Innenluft. Denn Luft kann umso mehr Wasser binden, je wärmer sie ist. Darum gibt es auch im Sommer keinen Nebel, im Herbst und Winter aber schon -> bei den niedrigeren Temperaturen 'tropft' die Feuchtigkeit in der kühleren Jahreszeit viel eher aus der gesättigten Luft heraus!

Helfen kann auch ein Raumluftentfeuchter. Es gibt da auch Modelle, die ohne Chemie funktionieren, und immer wieder im Backofen getrocknet werden können - schau mal bei www.waschbaer.de.
Damit hat meine Freundin (zusätzlich zum Lüften) das Beschlagen/Schimmelproblem bei ihrem Schlafzimmer beseitigt.

Die Traumlösung für solche Probleme haben wir realisiert: Niedrigstenergiehaus mit kontrollierter Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Ich muss NIE lüften, habe aber trotzdem immer angenehm temperierte, frische Luft im Haus - bei traumhaft niedrigen Heizkosten...

Geldwerter Tipp bei Altbaufenstern gegen Kondensation/ beschlagene Scheiben
Wir wohnen in einer Altbauwohnung mit doppelten Flügelfenstern. Leider hat sich oft Kondenz zwischen den Scheiben gebildet. Die Hausverwaltung bzw. der Hausmeister erklärte mir, dass daran nichts zu ändern sei. (Schönheit von Eisblumen etc.) Müsse man eben öfters lüften, mehr heizen und weniger Wasser benutzen, halt die alte Leier, die man auch überall im Internet findet
Problem dabei: ich heize, ich lüfte und ich betreibe kein Schwimmbad in meiner Wohnung! So konnte das nicht weitergehen! Kontaktierte Handwerer plädierten für den Einbau neuer wärmeisolierter Fenster. Das fand der Vermieter nicht lustig und verwies auf Lüften Lüften, Heizen, Lüften ..... Enttäuscht machte ich mich selbst an eine Problemlösung.
Nachdem ich mir meine Uni-Kurse Bauphysik ins Gedächtnis gerufen und einige Zeichnungen gemacht hatte, kam ich zu folgendem Schluss: die Fensterritzen der Innenfenster (und nur die!) müssen mit Dichtungsband abgedichtet werden. Die warme, viel Feuchtigkeit führende Innenluft gelangt somit nicht zwischen die Fenster. Da nur die Innenfenster abgedichtet wurden, kommt trockene Luft von außen zwischen die Fenster, erwärmt sich dort und kann dadurch noch mehr Wasser aufnehmen. Ergebnis: Kondensation der Fenster erst bei sehr niedrigen Temperaturen (ab -15 Grad!) Kondensation tritt dann auch nur raumseitig auf, d.h. kann leicht entfernt. Ein Dichtungsband habe ich bei Kaufland (6m; 2,49Euro) gefunden. Ich bin richtig glücklich!!!
Jetzt schaue ich immer mitleidig auf die beschlagenen Fenster in den anderen Wohnungen in meiner Straße (Potsdam Babelsberg, fast alles Altbauten). Ob ich mal einen öffentlichen Aushang zu diese Thema mache?

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19. Dezember 2009 um 20:05
In Antwort auf haggai_11844335

Geldwerter Tipp bei Altbaufenstern gegen Kondensation/ beschlagene Scheiben
Wir wohnen in einer Altbauwohnung mit doppelten Flügelfenstern. Leider hat sich oft Kondenz zwischen den Scheiben gebildet. Die Hausverwaltung bzw. der Hausmeister erklärte mir, dass daran nichts zu ändern sei. (Schönheit von Eisblumen etc.) Müsse man eben öfters lüften, mehr heizen und weniger Wasser benutzen, halt die alte Leier, die man auch überall im Internet findet
Problem dabei: ich heize, ich lüfte und ich betreibe kein Schwimmbad in meiner Wohnung! So konnte das nicht weitergehen! Kontaktierte Handwerer plädierten für den Einbau neuer wärmeisolierter Fenster. Das fand der Vermieter nicht lustig und verwies auf Lüften Lüften, Heizen, Lüften ..... Enttäuscht machte ich mich selbst an eine Problemlösung.
Nachdem ich mir meine Uni-Kurse Bauphysik ins Gedächtnis gerufen und einige Zeichnungen gemacht hatte, kam ich zu folgendem Schluss: die Fensterritzen der Innenfenster (und nur die!) müssen mit Dichtungsband abgedichtet werden. Die warme, viel Feuchtigkeit führende Innenluft gelangt somit nicht zwischen die Fenster. Da nur die Innenfenster abgedichtet wurden, kommt trockene Luft von außen zwischen die Fenster, erwärmt sich dort und kann dadurch noch mehr Wasser aufnehmen. Ergebnis: Kondensation der Fenster erst bei sehr niedrigen Temperaturen (ab -15 Grad!) Kondensation tritt dann auch nur raumseitig auf, d.h. kann leicht entfernt. Ein Dichtungsband habe ich bei Kaufland (6m; 2,49Euro) gefunden. Ich bin richtig glücklich!!!
Jetzt schaue ich immer mitleidig auf die beschlagenen Fenster in den anderen Wohnungen in meiner Straße (Potsdam Babelsberg, fast alles Altbauten). Ob ich mal einen öffentlichen Aushang zu diese Thema mache?

Christoph, du bist mein Held
Vielen Dank für den Tipp. Heute alle Fenster mit Dichtungsband abgeklebt (nur die Innenfenster), und? Es hilft, alles prima.
Tausendfachen Dank!

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20. Dezember 2009 um 11:55
In Antwort auf haggai_11844335

Geldwerter Tipp bei Altbaufenstern gegen Kondensation/ beschlagene Scheiben
Wir wohnen in einer Altbauwohnung mit doppelten Flügelfenstern. Leider hat sich oft Kondenz zwischen den Scheiben gebildet. Die Hausverwaltung bzw. der Hausmeister erklärte mir, dass daran nichts zu ändern sei. (Schönheit von Eisblumen etc.) Müsse man eben öfters lüften, mehr heizen und weniger Wasser benutzen, halt die alte Leier, die man auch überall im Internet findet
Problem dabei: ich heize, ich lüfte und ich betreibe kein Schwimmbad in meiner Wohnung! So konnte das nicht weitergehen! Kontaktierte Handwerer plädierten für den Einbau neuer wärmeisolierter Fenster. Das fand der Vermieter nicht lustig und verwies auf Lüften Lüften, Heizen, Lüften ..... Enttäuscht machte ich mich selbst an eine Problemlösung.
Nachdem ich mir meine Uni-Kurse Bauphysik ins Gedächtnis gerufen und einige Zeichnungen gemacht hatte, kam ich zu folgendem Schluss: die Fensterritzen der Innenfenster (und nur die!) müssen mit Dichtungsband abgedichtet werden. Die warme, viel Feuchtigkeit führende Innenluft gelangt somit nicht zwischen die Fenster. Da nur die Innenfenster abgedichtet wurden, kommt trockene Luft von außen zwischen die Fenster, erwärmt sich dort und kann dadurch noch mehr Wasser aufnehmen. Ergebnis: Kondensation der Fenster erst bei sehr niedrigen Temperaturen (ab -15 Grad!) Kondensation tritt dann auch nur raumseitig auf, d.h. kann leicht entfernt. Ein Dichtungsband habe ich bei Kaufland (6m; 2,49Euro) gefunden. Ich bin richtig glücklich!!!
Jetzt schaue ich immer mitleidig auf die beschlagenen Fenster in den anderen Wohnungen in meiner Straße (Potsdam Babelsberg, fast alles Altbauten). Ob ich mal einen öffentlichen Aushang zu diese Thema mache?

Beschlagene Innenscheiben
Hallo Christoph 155,
habe ebenfalls extrem beschlagene Fensterscheiben (Altbau) wie viele andere Chatter auch. Du schreibst das man die "Fensterritzen der Innenfenster" abkleben sollte.
Das klingt gut und ich würde das gern mal ausprobieren. Habe mir die Fenster meiner Wohnung (Holzfenster mit Doppelverglasung aus 1995) mal angeschaut, kann aber keine Fensterritzen finden?!? Kannst Du mir bitte einen Tip geben wo ich welche finde?
Vielen Dank im Voraus Annabella

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13. Dezember 2010 um 11:59
In Antwort auf deimos_12308313

Christoph, du bist mein Held
Vielen Dank für den Tipp. Heute alle Fenster mit Dichtungsband abgeklebt (nur die Innenfenster), und? Es hilft, alles prima.
Tausendfachen Dank!

Dieser tipp ist wirklich gold, bzw neue fenster wert!
Gleiche Situation, Altbaukastenfenter nach vorne, bei den hinteren neuen Fenstern keine unlösbaren Beschlagprobleme. Ich hatte auch alles versucht, heizen, nicht heizen, Raumentfeuchter, Ventilator vor jedem fenster wegen der Thermik, wurde mir gesagt, Lüften, alles ergebnislos. Meine Fenster waren schon mit Klebeband isoliert, aber wenn frau erstmal weiß, woran es liegt... Dickeres Klebeband von innen und siehe da, in 90 Minuten war der Beschlag in einem Zimmer weg. Im anderen Zimmer war er nun auf den Fenstern nach außen. Die äußeren Fenster habe ich dann leicht geöffnet: Beschlag weg. Fazit. Bei Altbaukastenfenstern sollten die äüßeren Fenster kalte Luft durchlassen, die zum Zimmer hin sollten dicht sein. Dann dient der Kasten als eine Art Luftschleuse. Ganz herzlichen Dank für dein kluges physiklaisches Denken Christoph

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19. Juni 2013 um 20:52

Experten Fragen
Ich würde dir raten den Experten zu fragen. [URL="http://www.hessl.at"]Hier[/URL] eine gute Adresse! Wir hatten Wassertropfen in den Fenstern selbst. Diese Fenster musste ausgetauscht werden. Viel Glück damit!

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22. Oktober 2014 um 12:21

Professionelle Beratung
Hey,

Das Problem, dass du dort beschreibst kann wirklich sehr unterschiedliche Gründe haben! Wichtig ist in jedem Fall, dass das Problem gefunden wird, denn eine dauerhaft hohe Feuchtigkeit führt in den meisten Fällen zu Schimmel - und das möchte ja wirklich keiner!
... Verstehe ich das richtig, dass du zur Miete in deiner Wohnung lebst? Dann würde ich in jedem Fall mit deinem Vermieter über das Problem sprechen! Tust du das nicht, kann er dir im schlimmsten Fall vorwerfen, dass du ihn über die Mängel nicht informiert hast - jeder hat da seine Pflichten, die auch der Focus so zusammenfasst: "... Erst muss der Hauseigentümer die Möglichkeit haben, die Schäden zu reparieren. Das bedeutet: Der Mieter muss immer zuerst den Vermieter informieren und ihn zur Schadensbeseitigung auffordern." Du kannst dich ja vielleicht auch zunächst weiter informieren und ihm eine beratende Hilfe geben. Verbraucherportale wie "daemmen-und-sanieren" können dir und deinem Vermieter vielleicht eine Orientierung bieten

Liebe Grüße!

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