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Auszug mit 16,5 Jahren BRAUCHE EURE HILFE

8. Dezember 2008 um 16:50

Hallo!

Ich schreibe diesen Beitrag weil ich Hilfe brauche und bevor ich irgendetwas mache Meinungen einholen möchte.

Ich bin 16 Jahre alt ,werde im Februar 17 ,gehe aufs Gymnasium und möchte zuhause ausziehen.
Zu Hause bedeutet in diesem Fall aus der Wohung meiner Mutter auszuziehen.
Mein Vater und sie sind geschieden - er hat sich angeblich nach Frankreich abgesetzt hat uns eine Adresse gegeben die allerdings nicht existiert. Meine Mutter hat das alleinige Sorgerecht.
Meine beiden Geschwister studieren und kriegen BaföG und Kindergeld.

Meine Mutter und ich kriegen Hartz 4.

Die Gründe warum ich ausziehen möchte sind folgende.
Ich möchte erst feststellen ,dass meine Mutter eine gute Mutter ist.
Das Problem ist ,dass sie (würde ich sagen) psychisch krank ist.Früher hatten wir eine große Familie,sie einen Mann und nun zerbricht alles.Ich habe immer gesagt ich will zu ihr halten und das denke ich weiterhin.
Ich kann nur nicht länger ihre Tochter,Ehemann und Freunde sein.Sie hat seit ca 2 Jahren regelmäßig zusammenbrüche und ich habe ihr immer so gut esgeht gehofen.
Doch nun ist für mich der Punkt gekommen an dem Meine Kraft aufgebraucht ist ,denn sie hat mir gesagt wenn ich nicht zu jung wäre würde sich sich längst umgebracht haben.Sie redet oft über Suizid und ich kann damit nicht umgehen.Dazu kommen ihre Ausraster.Ich denke einfach,dass sie wirklich eine psychische Störung hat aber ein guter Menshc ist im Grunde.
Das zu meiner Mutter.Des weiteren bekomme ich von meinem Vater keinen Unterhalt.Er hat zwar laut des Gerichts den Mindestbetrag zu zahlen tut es aber nicht.Ich kriege kein Taschengeld.
Ich halte diese Situation nicht aus.Seit Jahren ist dies alles so und ich glaube meine Kraft ist nun knapp vor meinem 17 Geburtstag entgültig aufgebraucht.Ich kann nicht bis 18 warten.

Ich fände es ideal eine eigene Wohnug zu haben.Natürlicb wäre es in Ordnung wenn 1 mal in der WOche jemand kommt und nachguckt ob alles ok ist.Ich möchte mit ihr eine Familienthearpie machen.Aber ich brauche Abstand von ihr - ich sehe sie und könnte weinen weil ich nicht helfen kann.Darum würde eine Therapie für sie alleine oder uns zusammen nichts bringen wenn ich sie noch jeden Tag sehe .Auch denke ich das die Therapie ein langer steiniger WEg ist und nicht sofort BEssrungn eintreten würde.Doch genau das brauche ich ! Sie hat bereits Thearpien gemacht und abgebrochen und auch Anti Depressiva genommen.
Für mich ist auch der moralische Aspekt wichtig.Denn wenn sie von Suizid redet dann mache ich es villeicht nicht gerade besser wenn ich sie auch noch verlasse.Ich habe lange drüber nachgedacht aber ich denke ich kann ihr nicht mehr helfen.Ich bin auch zuständig für mich und mein Leben!
Zwar habe ich Angebote bekommen in andere Familien zu ziehen,das möchte ich jedoch nicht.Damit würde ich sie zutiefst verletzen was sie nicht verdient hat.

Nun frage ich euch einige Fragen.
1. Was denkt ihr zu meiner Situation?
2. Angenommen sie stimmt dem Auszug zu - zahlt der Staat etwas zum KIndergeld dazu?Denn wir leben ja schließlich von Hartz 4.Sie kann also nicht für mich zahlen.
3.Angenommen sie stimmt nicht zu und ich gehe zum Jugendamt.Wird ihr dann das Sorgerecht entzogen?
Werde ich in eine Art Heim ode rsowas kommen?(das wäre nicht die lösung)
4.Habe ich irgendeine Chance auf BaföG oder ähnliches?Denn meine ELtern können mich NICHT unterstützen.

Entschuldigt den langen Text aber ich wollte erst andere Meinunge einholen bevor ich die nächsten Schritte gehe (Jugendamt ect).

Danke im VOrraus!
Auch fände ich andere Jugendliche toll die dieses Ziel erreicht haben und ihren Weg berichten !




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29. Januar 2009 um 23:52

Hallo...
Ich kann dir nur auf zwei deiner Fragen antworten, rate dir aber einfach mal die Situation vorm Jugendamt vorzutragen, die Sozialarbeiter dort beraten einen meist recht kompetent (man muss auch mit der Person gut klarkommen).

zu 2.: Der Staat braucht nicht zum Kindergeld dazubezahlen, den der Staat bezahlt komplett die mittlerweile 164 Euro. Er zahlt sie im Moment an deine Mutter als Sorgeberechtigte. Wenn du ausziehen dürftest (was allerding mit 16 oder auch 17 erstmal nicht möglich ist), dann bekommst du komplett 164 Euro. Egal ob deine Mutter will oder nicht, darauf kannst du sie verklagen, oder der Staat zahlt es dir direkt.

zu 4.: BaföG kannst du nicht bekommen, da du dies nur bekommst, wenn du es für deine Schulausbildung (zB. Internat) brauchst oder studierst, Es gibt noch Berufsbeihilfeförderung- aber dafür musst du eine Lehre machen. Grundsätzlich darfst du nicht ausziehen bevor du 25 bist oder halt Probleme hast bzw. weit weg eine Ausbildung/Studium machst.

Bei fragen meld dich per PN, ich schau hier selten rein.

LG

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25. September 2014 um 17:38
In Antwort auf jia_12037861

Hallo...
Ich kann dir nur auf zwei deiner Fragen antworten, rate dir aber einfach mal die Situation vorm Jugendamt vorzutragen, die Sozialarbeiter dort beraten einen meist recht kompetent (man muss auch mit der Person gut klarkommen).

zu 2.: Der Staat braucht nicht zum Kindergeld dazubezahlen, den der Staat bezahlt komplett die mittlerweile 164 Euro. Er zahlt sie im Moment an deine Mutter als Sorgeberechtigte. Wenn du ausziehen dürftest (was allerding mit 16 oder auch 17 erstmal nicht möglich ist), dann bekommst du komplett 164 Euro. Egal ob deine Mutter will oder nicht, darauf kannst du sie verklagen, oder der Staat zahlt es dir direkt.

zu 4.: BaföG kannst du nicht bekommen, da du dies nur bekommst, wenn du es für deine Schulausbildung (zB. Internat) brauchst oder studierst, Es gibt noch Berufsbeihilfeförderung- aber dafür musst du eine Lehre machen. Grundsätzlich darfst du nicht ausziehen bevor du 25 bist oder halt Probleme hast bzw. weit weg eine Ausbildung/Studium machst.

Bei fragen meld dich per PN, ich schau hier selten rein.

LG

Bafög kannst du beantragen
du kannst bafög beantragen doch nur unter bestimmten bedingungen diese wären : du wohnst weit von deinen eltern weg
du hast kinder
du bist verheiratet und beide bentragen bafög

eines dieser dinge muss sein! Zudem musst du weit genug von der Schule wohnen.

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